Montag, 14. Februar 2011

Lodges und Cafes

Heute ist es wieder aufgehellt, die Sonne lugt hinter den Wolken vor, und gleich wird es auch wieder viel waermer. Wir waren vormittags in Puyuhuapi, einem kleinen Dorf in der Naehe und haben indianischen Teppichknuepferinnen zugeschaut und einiges ueber diese Kunst erfahren. Jetzt nachmittags ist Ruhepause in dem wunderschoen gelegenen Resort El Pangue (siehe Foto unten). Ueberhaupt kann man sagen, dass die Unterkuenfte bisher alle sehr sorgfaeltig ausgewaehlt waren: in schoener Lage, oft rustikale, aber sehr gepflegte und ordentliche Haeuser mit viel "Lokalkolorit". Das macht den Aufenthalt sehr, sehr angenehm! Auch die Kueche ist abwechslungsreich und immer wieder fuer Uebrraschungen gut, wenn wir zum Beispiel heute improvisiert einen chilenischen Eintopf in einem kleinen Restaurant bestellt haben, auf den wir dann natuerlich 1 Stunde warten mussten - Zeit fuer die Ortsbesichtigung. Abends ist ein asado im Hotel angesetzt, d.h. ein Lamm wird im Ganzen ueber mehrere Stunden am offenen Feuer bzw. der Glut langsam gegrillt. Es ist jetzt schon zu besichtigen, aber essen werden wir erst in 3 Stunden... Gestern hatten wir ein Picknick organisiert, d.h. wir nahmen die Mittagsmahlzeit in einem kleinen Cafe an der Strasse ein, das uns die Erlaubnis gab, dort die von der Reiseleitung organsierten Esssachen vorzubereiten und aufzutischen. Das war ein gelungenes Vergnuegen und eine gute Abwechslung waehrend der langen Fahrt durch die regnerischen Berge und Waelder! Einige Eindruecke gebe ich gleich hier zum Anschauen. Auch eine Kaeserei am Strassen rand haben wir besichtigt, die nur vom Verkauf an vorbeifahrende Touristen lebt.

Es ist zwar alles fuer den Tourismus eingerichtet, aber auf einem noch sehr entwicklungsfaehigen Niveau. Die Gegend, die wir derzeit bereisen, also die Andenregion bzw. das noerdliche Patagonien, ist sehr duenn besiedelt und sehr, sehr einsam. Stundenlang kommt keine Ortschaft und schon gar keine Tank- oder Service-Station. Man muss sich schon gut informieren und einrichten. Dennoch sind ueberall Backpacker unterwegs, auch Biker, d.h. Fahrradfahrer mit schwerem Gepaeck! Insgesamt ist es aber total ruhig, und hat man eine Begegnung gehabt, kann auch wieder lange Zeit niemand entgegen kommen oder sonst wie sichtbar sein. Also grosse Weite, riesige Waelder, hohe Berge und reissende Fluesse, zahllose Wasserfaelle praegen das Landschaftsbild. Die viele Regen laesst einen das satte Gruen ueberall leicht verstaendlich werden. Immerhin sind wir noch ziemlich weit noerdlich, also ist es im Sommer lange warm und eben sehr feucht, da gedeiht alles wie im Treibhaus.

Morgen werden wir zum Queulat Nationalpark fahren und dort an die ersten Gletscher kommen, die es nun in dieser Anden-Gegend immer zahlreicher gibt. Wenn dann auch wieder die Sonne scheint, ist fuer beste Stimmung gesorgt und fuer tolle Fotos alles bereit!

Zunaechst aber geht es hier jetzt in den Pool zum Plantschen...

1 Kommentar:

  1. Lieber Reinhart. Schon vor 2 Tagen hatte ich bereits die Absicht, Deinen Link anzuwählen...aber vielleicht ist ja noch gar nichts drin...! Denkste..¿Qué has encontrado? - Un informe de viaje excelente! La mayoría de hermosos paisajes, gastronomía, alojamiento con estilo, buena compañía! Para Reinhart, es así. Du bist auf Fahrt. Toll, dass alles zum Besten steht auch wettermässig. Danke für den tollen Bericht und gute Fortschritte beim en sus conversaciones en español. Un buen viaje! feliz y saludable estancia. Werde die Seite bald wieder weiterverfolgen. Herzliche Grüsse Bruno

    AntwortenLöschen